SARKOM VERSTEHEN

Was ist ein Sarkom ?

Kurz erklärt Sarkome sind seltene bösartige Tumoren, die aus Binde- und Stützgewebe entstehen können. Dazu gehören unter anderem Knochen, Muskeln, Fettgewebe, Bindegewebe, Nerven und Blutgefäße. Fachleute unterscheiden vor allem zwischen Knochensarkomen und Weichgewebesarkomen. Es gibt viele verschiedene Sarkomarten, die sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Sarkome können an unterschiedlichen Stellen des Körpers entstehen und in jedem […]

Kurz erklärt

Sarkome sind seltene bösartige Tumoren, die aus Binde- und Stützgewebe entstehen können. Dazu gehören unter anderem Knochen, Muskeln, Fettgewebe, Bindegewebe, Nerven und Blutgefäße.

Fachleute unterscheiden vor allem zwischen Knochensarkomen und Weichgewebesarkomen. Es gibt viele verschiedene Sarkomarten, die sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden.

Sarkome können an unterschiedlichen Stellen des Körpers entstehen und in jedem Alter auftreten. Weil sie selten sind und viele verschiedene Formen haben, erfordert ihre Diagnose besondere Erfahrung.

Wo können Sarkome entstehen ?

Sarkome können an vielen verschiedenen Stellen des Körpers entstehen. Je nachdem, aus welchem Gewebe der Tumor hervorgeht, unterscheiden Fachleute unter anderem zwischen Knochensarkomen und Weichgewebesarkomen.

Weichgewebe findet sich nahezu überall im Körper. Dazu gehören beispielsweise Muskeln, Fettgewebe, Bindegewebe, Nerven und Blutgefäße. Deshalb können Weichgewebesarkome an sehr unterschiedlichen Körperstellen auftreten.

Auch Knochensarkome können an verschiedenen Knochen entstehen. Welche Beschwerden auftreten, hängt unter anderem davon ab, wo sich der Tumor befindet.

Knochensarkome

Knochensarkome entstehen im Knochen. Zu den bekannteren Formen gehören beispielsweise Osteosarkome und Ewing-Sarkome.

Weichteilsarkome

Sarkome, die aus unterschiedlichen Weichteilgeweben entstehen können

Weitere seltene Formen

Es gibt zahlreiche weitere Sarkomarten und Unterformen.

Warum sind Sarkome selten ?

Sarkome gehören zu den seltenen Krebserkrankungen. Gleichzeitig gibt es viele unterschiedliche Sarkomarten und Unterformen. Dadurch ist jede einzelne Form vergleichsweise selten.

Für Betroffene kann das eine besondere Situation sein. Viele Ärztinnen und Ärzte sehen in ihrer täglichen Arbeit nur selten Menschen mit einem Sarkom. Bei Verdacht oder einer gesicherten Diagnose kann deshalb die Beurteilung durch ein spezialisiertes Sarkomzentrum besonders wichtig sein.

Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann eine wertvolle Unterstützung sein. Selbsthilfe ersetzt dabei keine medizinische Behandlung, kann aber helfen, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu sortieren und sich weniger allein zu fühlen.

Selten bedeutet nicht, dass du allein bist.

In unserer Selbsthilfe findest du Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und ihre Erfahrungen miteinander teilen.

Sarkome sind nicht alle gleich

Der Begriff „Sarkom“ beschreibt nicht eine einzelne Erkrankung. Es gibt viele verschiedene Sarkomarten und Unterformen. Sie unterscheiden sich unter anderem darin, aus welchem Gewebe sie entstehen, wo sie im Körper auftreten und welche biologischen Eigenschaften sie haben.

Deshalb lässt sich aus dem Begriff „Sarkom“ allein nicht ableiten, wie sich eine Erkrankung entwickelt oder welche Behandlung infrage kommt. Entscheidend ist die genaue Diagnose. Dafür werden verschiedene Untersuchungen miteinander kombiniert, insbesondere die Untersuchung des Tumorgewebes.

Welche Behandlung empfohlen wird, hängt unter anderem von der genauen Sarkomart, der Lage und Größe des Tumors, seiner Ausbreitung und der persönlichen Situation ab.

Die wichtigsten Gruppen

Knochensarkome
Sarkome, die im Knochen entstehen.

Weichteilsarkome
Sarkome, die aus unterschiedlichen Weichteilgeweben entstehen können.

Weitere seltene Formen
Es gibt zahlreiche weitere Sarkomarten und Unterformen.

Was bedeutet eine Diagnose?

Die Diagnose eines Sarkoms kann viele Fragen und Gefühle auslösen. Angst, Unsicherheit und Sorgen sind in dieser Situation völlig verständlich.

Nach der Diagnose folgen häufig weitere Untersuchungen. Sie helfen dabei, die Erkrankung möglichst genau einzuordnen und die nächsten Behandlungsschritte zu planen. Je nach Situation können dabei verschiedene Fachbereiche beteiligt sein.

Gerade bei einer seltenen Erkrankung kann es hilfreich sein, sich in einem spezialisierten Zentrum beraten und behandeln zu lassen. Auch eine zweite ärztliche Meinung kann bei offenen Fragen eine Möglichkeit sein.

Neben der medizinischen Betreuung können Gespräche mit anderen Betroffenen oder Angehörigen zusätzliche Unterstützung geben. Selbsthilfe kann dabei ein Ort für Austausch, Erfahrungen und gegenseitiges Verständnis sein.

Du bist nicht allein.

Bei Sarkom Selbsthilfe findest du Informationen, Austausch und Menschen, die verstehen können, was eine solche Diagnose bedeuten kann.

GEMEINSAM STATT ALLEIN

Selten bedeutet nicht, dass du allein bist.

Informationen können Orientierung geben. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann zusätzliche Unterstützung geben.

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